Echter Winter

Der Winter in F-City ist immer sehr deprimierend, weil 95% (gefühlt 100%) der Tage einfach nur grau in grau sind.
Eigentlich ist das Wort Winter falsch gewählt. Meine Frau hat letztens den bedeutungsschwangeren Satz gesagt: "In F-City fängt der Herbst im Oktober an und endet im März".

Genau so sieht's aus!

Um nicht gänzlich zu verzweifeln, hab ich ein paar Fotos, für alle die von euch, die im Winter auch hier leben müssen (oder in ähnlichen Gegenden).

Wer mehr sehen möchte kann hier klicken.

Greez, so long, haltet Durch ... AV.

 

3 Kommentare 1.2.08 15:17, kommentieren

Werbung


Wahlkampf 2008

Die lustigste Zeit ist in Frankfurt immer dann, wenn mal wieder Wahlkampf ist.
Der diesjährige Kandidat, der den Vogel echt abschießt heißt Kadim Sanli. Er ist freier Kandidat für die Landtagswahl 2008 in Hessen und bevorzugt eher exotische Wahlkampfthemen. Im "Guten Abend RTL"-Interview versucht er, uns seine Pläne für ein besseres Hessen näher zu bringen: So möchte er z.B. "Puffhausfrauen" für die Stadt arbeiten lassen, Döner für 2 Euro verkaufen, Frauen nur noch 4 Stunden arbeiten lassen und dass wir alle Menschenfleisch essen. Kein Scherz, der 45-jährige Türke aus Frankfurt meint es ernst! Er hat sich bereits letztes Jahr als OB Kandidat aufstellen lassen und bei der nächsten Bundestagswahl will er als Kanzlerkandidat gegen Angela Merkel antreten.

Das Video ist recht lang, es lohnt sich aber unbedingt, es bis zum Ende anzuschauen.

Vielen Dank an J-Man für den Hinweis. Gruß nach England.

 

Zum totlachen ... AND:

 

4 Kommentare 24.1.08 12:32, kommentieren

Wörter und Unwörter des Jahres

Die Wörter des Jahres werden seit 1972 regelmäßig von der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden als sprachlicher Jahresrückblick herausgegeben.
Ausgewählt werden solche Wörter und Phrasen, die die öffentliche Diskussion des betreffenden Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen.

Das Wort des Jahres 2007 ist: Klimakathastrophe.

Das Unwort des Jahres wird jährlich von der Jury der Aktion „Unwort des Jahres“ an der Universität Frankfurt am Main bestimmt; hierzu kann aber jeder Vorschläge einreichen. Geeignet sind Begriffe „aus der aktuellen öffentlichen Kommunikation“, die nach Ansicht der Juroren „sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen“.

Das Unwort des Jahres 2007 ist: Herdprämie.

Weitere miese Wörter der vergangenen Jahre waren:
Freiwillige Ausreise (2006), Entlassungsproduktivität (2005), Humankapital (2004).
Besonders mies ist auch noch dieser hier: Sozialverträgliches Frühableben (1998). Der Begriff spielt darauf an, dass ein Mensch mit Erreichen des Rentenalters mehr volkswirtschaftliche Kosten verursacht, als er volkswirtschaftlichen Nutzen bringt.

Mein lieblingswort des Jahres ist "Sesselritzenpoppkorn" (Zitat: Homer Simpson im Abspann des Simpson Movie) - hört sich fast so an wie Arschritzenpommes (lecker!).

AND:

1 Kommentar 18.1.08 13:17, kommentieren

Hier die Auflösung

Für alle Wissbegierigen, hier die Auflösung auf die Masterfrage:

Das "Guten Rutsch" kommt tatsächlich aus dem Jiddischen. Roosch ist im Hebräischen der "Anfang". Man hat sich früher "gut Roosch", also einen guten Anfang im neuen Jahr gewünscht. Daraus ist dann das "guten Rutsch" und später, damit es Sinn ergibt das "guten Rutsch ins neue Jahr" geworden.

Ani und Oetti, wenn ihr mir euere Postadressen schickt gibt es eine Postkarte, herzlichen Glückwunsch!

AND:

2 Kommentare 3.1.08 16:14, kommentieren

Was zum lachen zwischen den Jahren

Wünsche schöne Weihnachten gehabt zu haben und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wer von euch mir sagen kann, woher der Wunsch "guten Rutsch" kommt, bekommt eine Postkarte aus Adelboden (=Winterfreizeit).
Auflösung folgt im neuen Jahr.

Harley

So denn ... AV.

5 Kommentare 27.12.07 11:03, kommentieren

Die frankfurter Jesus Birthday Party 2007

JBP 2007 (12) 

Letzten Samstag hat die alljährliche Jesus Birthday Party in Frankfurt stattgefunden. Es war sehr sehr geil, ca. 350 Leute waren da. Im Anschluß an den Gottesdienst Teil haben noch "Make up your Mind" (SKA aus Holland) das Haus gerockt. Einige Bilder könnt ihr hier sehen.

AND:

 

1 Kommentar 19.12.07 16:41, kommentieren

Daran merkt man, daß man älter geworden ist

Letzte Woche in der Sauna sind mir wieder so lustige Sachen im Kopf rumgekreist, an denen ich Euch gerne teilhaben lassen möchte. Die nachfolgenden Dinge sind übrigens keine Erfindung, sondern Erfahrungen, die ich in den letzten drei Monaten selber gemacht habe.

Hier die ultimativen sechs Dinge, an denen man merkt, daß man älter geworden ist.

Platz sechs:
Du unterhältst Dich mit Deinem besten Freund (mit dem Du früher nur Scheiße gebaut hast) lieber über die Vorteile von lenkbaren Kinderwägen, als über schnelle Autos oder Frauen.

Platz fünf:
Du findest, daß die Fußballspieler der Nationalelf alles so junge Bubis sind (früher waren die alle schon so alt).

Platz vier:
Du gehst Durch den H&M oder durch die C&A Young Collections Abteilung und denkst Dir, wer hier wohl die ganzen Altkleider vom Roten Kreuz hingehängt hat (getragene und ausgewaschene 80er Jahre Klamotten mit Löchern).

Platz drei:
Damit Du für die kommende Arbeitswoche ausgeruht bist gehst Du am Wochenende zu Zeiten ins Bett, an denen du früher gerade erst in die Disco losgezogen wärst.

Platz zwei:
Du läufst Durch IKEA und fragst Dich, wer so scheiße aussehende Sachen überhaupt kaufen will.

Und hier der ultimative Platz nummer eins:
Die Checker (Einwandererkinder aus der Türkei und Marokko) in der Fußgängerzone wollen dir nicht mehr aufs Maul hauen, wenn Du sie versehentlich anrempelst, sondern sie entschuldigen sich höflich und reden Dich dabei mit "Sie" an.

An welchen Sachen merkst Du, daß Du älter geworden bist? Schreib sie doch mal als Kommentar hier rein.

Greez, AND:

8 Kommentare 9.12.07 14:21, kommentieren